Wie Gummibärchen entstehen: Die Wissenschaft hinter Ihrem Lieblingssüßigkeiten

Bunte Gummibärchen

Bildquelle: Haribo (offizielle Seite) – haribo.com/en/about-us/history

Warum sind Gummibärchen weich und nicht hart wie klassische Bonbons? Die Antwort liegt in einem einzigen Inhaltsstoff – und dem Prozess, der in der Fabrik abläuft, bevor das Bonbon überhaupt in die Tüte kommt.

Geheimer Inhaltsstoff: Gelatine (oder Pektin)

Der Hauptbestandteil, der den Gummibärchen ihre elastische, kaubare Textur verleiht, ist Gelatine – ein Protein, das aus tierischem Gewebe gewonnen wird und einen Gel bildet, wenn es in heißem Wasser aufgelöst und dann abgekühlt wird. Bei veganen Varianten wird Gelatine durch Pektin (aus Früchten gewonnen) ersetzt – jedoch verhält sich Pektin anders: Es benötigt einen hohen Zuckergehalt und Säure, um überhaupt ein Gel zu bilden, weshalb vegane Gummibärchen oft eine etwas andere, festere Textur als die klassischen haben.

Wie die Form entsteht – der Stärkegussprozess

Die flüssige Mischung aus Gelatine, Zucker, Aroma und Farbe wird in Formen gegossen, die aus – Stärke bestehen. Ganze Platten aus feiner Stärke haben eingestanzte Formen (Bärchen, Würmer, Früchte), in die die Mischung gegossen wird, solange sie noch heiß ist. Danach werden die Bonbons stundenlang, manchmal über Nacht, gekühlt, bis sie fest genug sind, um ihre Form zu behalten. Schließlich werden sie aus der Stärke entfernt, und viele werden zusätzlich mit einer Schicht Zucker oder Wachs überzogen, damit sie sich in der Verpackung nicht kleben.

Überprüfung der fertigen Gummibärchen in der Fabrik

Bildquelle: Haribo (offizielle Seite) – haribo.com/en/about-us/history

Wer hat den Gummibärchen erfunden?

Das erste Gummibärchen wurde 1922 vom deutschen Konditor Hans Riegel erfunden, inspiriert von tanzenden Bären, die auf europäischen Jahrmärkten auftraten. Es hieß "Tanzbär" und war größer und schlanker als die heutigen Versionen. Riegel gründete in diesem Jahr die Firma HARIBO (abgeleitet von Hans Riegel Bonn) – ein Unternehmen, das bis heute existiert und als Erfinder des Gummibärchens gilt, wie wir es kennen.

Das erste Gummibärchen von 1922

Bildquelle: Haribo (offizielle Seite) – haribo.com/en/about-us/history

Warum haben einige Gummibärchen eine saure Schicht?

Saure Gummibärchen (wie Sour Patch Kids) durchlaufen einen zusätzlichen Schritt nach dem Gießen – sie werden mit einer Mischung aus Zitronen- oder Apfelsäure und Zucker bestreut. Diese äußere Schicht gibt den ersten, scharfen "sauren" Schlag, während das Innere des Bonbons weich und süß bleibt – daher der bekannte "erst sauer, dann süß" Effekt.

Wo verschiedene Stile von Gummibärchen probieren?

Jetzt, da Sie wissen, wie sie entstehen, schauen Sie sich die Kollektion von Gummibärchen bei OhMyCandyBox an – von sauren Klassikern bis hin zu moderneren, visuell ansprechenden Formaten.

Häufig gestellte Fragen

Sind alle Gummibärchen aus Gelatine gemacht?

Nein – die klassischen sind es, während vegane Varianten Pektin oder Agar anstelle von Gelatine verwenden.

Warum kleben Gummibärchen in der Tüte zusammen?

Wenn sie nach dem Gießen nicht ausreichend mit Zucker oder Wachs überzogen sind, verursacht die Feuchtigkeit an der Oberfläche das Zusammenkleben.

Wer hat den Gummibärchen erfunden?

Hans Riegel, deutscher Konditor und Gründer der Haribo-Firma, im Jahr 1922.

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